Digitales Marketing: Grundlagen und Strategien

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Unter dem Begriff „Digitales Marketing“ werden sämtliche Marketing-Maßnahmen zusammengefasst, die online stattfinden. Dafür werden verschiedene digitale Kanäle genutzt, um potenzielle Kunden anzusprechen. Das können sowohl Social-Media-Plattformen als auch eine eigene Webseite oder Google sein. Online Marketing hat heutzutage einen so wichtigen Stellenwert, da Kunden viel mehr Zeit online verbringen. Umso wichtiger ist es für Sie, ebendiese Kunden abzuholen und auf sich aufmerksam zu machen. Wie Ihnen das gelingt und was es beim Online Marketing zu beachten gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Maßnahmen und Strategien des digitalen Marketings

Das digitale Marketing umfasst die verschiedensten Taktiken. Werbung kann heutzutage über die unterschiedlichsten Kanäle verbreitet werden, wie beispielsweise:

  • Blog-Beiträge
  • Unternehmenswebsite
  • Social Media
  • E-Books
  • Whitepaper

und viele weitere. Dementsprechend viele Möglichkeiten haben Sie auch, digital Werbung für Ihr Unternehmen zu machen. Einige davon stellen wir Ihnen in diesem Kapitel vor.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, kommen Sie heutzutage um eine eigene Webseite nicht herum. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass diese suchmaschinenoptimiert ist. Damit erhöhen Sie Ihre Chancen, in den Suchergebnissen von Google und Co. weiter oben zu ranken. Das führt zu mehr Traffic durch Kunden und Interessenten auf Ihrer Webseite. Die Suchmaschinenoptimierung ist eine breit gefächerte Disziplin und besteht aus vielen kleinen Maßnahmen, die am Ende zu einem guten Ranking führen. Dabei wird in OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung unterschieden. Bei der OnPage-Optimierung überarbeiten Sie die Usability Ihrer Webseite, verfassen hilfreichen Content und legen den Grundstein für eine gute Click-Through-Rate. Diese Maßnahmen spielen sich also auf Ihrer Webseite ab. Anders sieht es bei der OffPage-Optimierung aus, bei der Sie sich auf Maßnahmen außerhalb Ihrer Webseite konzentrieren. Dazu gehören beispielsweise der Linkaufbau (Linkbuilding) oder das Streuen von Gastartikeln.

Content Marketing

Das Content Marketing ist ebenfalls ein Teilbereich des Online Marketings. Für Google und seinen Algorithmus ist es enorm wichtig, dass eine Webseite wichtige Informationen und hilfreichen Content bietet. Genau darauf fokussieren Sie sich beim Content Marketing. Mit Hilfe von interessanten Blog-Beiträgen oder regelmäßigen Neuigkeiten auf Ihrer Webseite unterhalten Sie nicht nur Ihre Kunden, sondern verbessern auch Ihr Ranking bei Google. Achten Sie deshalb darauf, auf sämtlichen Kanälen ausschließlich relevanten Content zu verbreiten und die Bedürfnisse Ihrer Kunden im Blick zu behalten.

Inbound Marketing

Marketing bietet Ihnen verschiedene Maßnahmen und Strategien, darunter auch das Inbound Marketing. Ziel ist es, potenzielle Kunden gezielt mit wichtigen Informationen über das eigene Unternehmen zu versorgen. Dafür werden verschiedene Kanäle bespielt wie beispielsweise Social Media, die eigene Website sowie ein eigener Blog. Der Fokus liegt dabei darauf, relevante Informationen für interessierte Nutzer bereitzustellen. Anders als beim Outbound-Marketing konzentrieren Sie sich hierbei nur auf Menschen, für die das Angebot Ihres Unternehmens interessant ist. Fruchten Ihre Online-Marketing-Maßnahmen, dann machen Sie Interessenten auf sich aufmerksam, treten mit Ihnen in Kontakt und schließen Geschäfte mit Ihnen ab. Diese Form des Marketings erweist sich dafür als so hilfreich, da Sie nur mit wenig Streuverlusten rechnen müssen.

Pay-per-Click

Im Internet bieten sich für Ihr Marketing die verschiedensten Möglichkeiten, in eigener Sache zu werben. Eine beliebte Methode nennt sich Pay-per-Click (kurz: PPC).  Bei dieser Digital-Marketing-Strategie schalten Sie eine Werbeanzeige – das kann beispielsweise ein Banner oder eine Textanzeige sein. Sie zahlen dafür erst, sobald ein User tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt. PPC ist besonders in Verbindung mit Suchmaschinen wie Google verbreitet. Sie können eine Ihrer Anzeige in den Suchergebnissen von Google platzieren – über den ersten Treffern sowie am unteren Ende der Suchergebnisse werden bezahlte Werbeanzeigen angezeigt. Sie können sich für ein bestimmtes Keyword in die Trefferliste einkaufen. Das hat für Ihr Unternehmen den Vorteil, dass Ihre Anzeige zielgruppenspezifisch ausgespielt wird und die Chancen somit ganz gut stehen, dass auf diese geklickt wird. PPC wird aber auch im Affiliate Marketing angewandt. Einige Publisher bieten auf Ihren Webseiten Werbeflächen oder Textlinks an. So können Sie beispielsweise dafür zahlen, bei einem Testbericht unter der besten drei Anbietern genannt zu werden. Zahlen müssen Sie bei dieser Form des Affiliate Marketings dann erst, sobald auf den Link zu Ihrer Webseite geklickt wird.

Social Media Marketing

Wenn Sie heutzutage Werbung für Ihr Unternehmen machen möchten, kommen Sie an Social Media Marketing nicht vorbei. Die sozialen Medien spielen eine immer größer werdende Rolle für viele Menschen und sind deshalb auch für Ihr Unternehmen wichtig. Wer auf Social Media präsent ist, bindet seine Kunden an sich und wird auch für potenzielle Kunden sichtbarer. Auf welchen Social-Media-Kanälen Sie aktiv sein sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Finden Sie vorab heraus, wer Ihre Zielgruppe ist und wo diese zu finden ist. Die wichtigsten Plattformen für Social Media Marketing sind:

  • Facebook: Hier finden Sie hauptsächlich Millennials
  • YouTube: Hier erreichen Sie Millennials sowie die Generation Z
  • Instagram: Millennials, Generation X und Generation Z
  • Snapchat: Hauptsächlich Generation Z
  • Pinterest: Millennials und Babyboomer

Viele Menschen verbringen nicht nur mehr Zeit im Internet, sondern hauptsächlich auf Social Media. Machen Sie dies zu Nutze und spielen hier gezielt Werbung für Ihr Unternehmen aus. Posten Sie regelmäßig, veranstalten Wettbewerbe und schalten Anzeigen. Das steigert Ihre Bekanntheit, führt zu mehr Traffic und beschert Ihnen neue Kunden.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist ebenfalls ein wichtiger Bestanteil des digitalen Marketings. Vor allem in seriösen Branchen ist diese Methode nach wie vor sehr beliebt und erfolgreich. Sie kann verschiedene Ziele verfolgen. Zum einen können Sie bestehende Kunden über neue Produkte, Rabattaktionen oder eine Veranstaltung zu informieren. Das stärkt die Kundenbindung und sorgt dafür, dass Sie im Gedächtnis bleiben. Andererseits können Sie E-Mail-Marketing auch gezielt nutzen, um Kontakt zu Ihrer Zielgruppe aufzubauen. Bieten Sie Nutzern an, sich in Ihren Newsletter einzutragen. Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen ausführlich vor. So legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Customer Journey.

Ziele des digitalen Marketings

Digitales Marketing kann verschiedene Ziele verfolgen. Wichtig ist, dass Sie diese vorab genau definieren und nicht planlos anfangen, denn dann laufen Sie Gefahr, sich zu verzetteln. In den meisten Fällen wird digitale Werbung genutzt, um potenzielle Kunden im Internet auf das Angebot des eigenen Unternehmens aufmerksam zu machen. Da der Begriff „digital“ aber recht weit gefasst ist, verfolgt diese Form des Marketings nicht nur verschiedene Ziele, sondern wird auch durch verschiedene Online-Marketing-Instrumente umgesetzt. Digitale Werbung kann beispielsweise das Ziel haben, in der Region online besser gefunden zu werden. Ist Ihr Unternehmen regional tätig, sollte sich Ihr Marketing darauf fokussieren, potenzielle Kunden aus der Region anzusprechen. Ihr Ziel kann aber auch sein, Ihre Kundenbindungen zu stärken, Neukunden zu gewinnen oder einfach den Traffic auf Ihrer Webseite zu erhöhen. Bevor Sie anfangen digital zu werben, sollten Sie konkret festlegen, was Sie in welchem Zeitraum erreichen möchten.

Eignet sich digitales Marketing für B2B und B2C Kampagnen?

Der Vorteil an digitalem Werben ist, dass es für jedes Unternehmen und in jeder Branche funktioniert. Sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich sind Online-Marketing-Strategien hilfreich und erfolgreich. In beiden Fällen ist es enorm wichtig, dass Sie Ihr Online Marketing auf Ihre Zielgruppe abstimmen. Im B2B-Sektor liegt der Fokus oftmals darauf, Leads zu generieren. So ist es Ihnen möglich, die Customer Journey zu starten und potenzielle Kunden mit Ihrem Vertrieb in Kontakt zu bringen. Ihr Online Marketing sollte sich darauf konzentrieren, hochwertige Leads zu generieren, sodass schlussendlich ein Geschäft zustande kommt. Im B2B-Bereich sollen digitale Maßnahmen dazu führen, ein Produkt oder Unternehmen bekannter zu machen, potenzielle Kunden anzusprechen und die relevantesten Inhalte für den Kaufprozess zu verbreiten. Ihr Online Marketing arbeitet demensprechend mit viel Call-to-Action und nutzt verschiedene Online-Marketing-Strategien.

 

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